Typolexikon.de : Das Lexikon der westeuropaeischen Typographie : Herausgegeben von Wolfgang Beinert, Berlin.
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Gedankenstrich
Parenthesenstrich

1.
Satzzeichen; grammatische Methode, um einen Zwischensatz – deutlicher als durch Kommata – hervorzuheben oder um eine sinngerechte Pause anzudeuten. Gedankenstriche werden auch an Stelle von Paranthesen zur Einschaltung eines Gedankens verwendet. In diesem Falle wird der Gedankenstrich in der Typographie als » Parenthesenstrich « bezeichnet. Der Gedankenstrich ist etwas länger als der Divis. Er hat etwa die Länge eines Halbgevierts.

2. Gliederungszeichen an Stelle der Formulierung » von (...) bis (...) « bei Zeitraumangaben
(Gliederung von Wert-, Gewichts-, Maß- und Telekommunikationsangaben).

[T] Bei » von (...) bis (...) « in Datum- oder Uhrzeitangaben wird kein Divis gesetzt, sondern ein Gedankenstrich ohne Leerraumzeichen (z.B. 2001–2007 oder 16:00–17:30 Uhr).
[T] Telefonnebenstellen werden durch einen Divis getrennt, nicht durch einen Gedankenstrich. Z.B. Telefon 030.2887589-0
.

Aufsatz zuletzt bearbeitet am 01.08.2006
von
Wolfgang Beinert




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Quelle: © Wolfgang Beinert, Typolexikon.de, Das Lexikon der westeuropäischen Typographie
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