Typolexikon.de. Das Lexikon der westeuropaeischen Typographie. Herausgegeben von Wolfgang Beinert, Berlin. Online seit 2002. Nec scire fas est omnia.
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Kalibrierung

1. Terminus aus der Informatik für die Anpassung, den Abgleich bzw. die Abstimmung von Proportionen und Farben auf unterschiedlichen Ein- und Ausgabegeräten bzw. in/auf unterschiedlicher Soft- und/oder Hardware. 2. Begriff in der Mikrotypographie für die Abstimmung unterschiedlicher Schriftgattungen, Schriftarten oder Schriftstile zueinander sowie die Anpassung von typometrischen Merkmalen, Maßsystemen, Schriftgraden, Laufweiten und Wortzwischenräumen.

Semantisch rührt der Begriff von »Kalibration« für das »Eichen von Messinstrumenten« bzw. »das Ausrichten von Werkstücken auf ein genaues Maß«. Etymologisch wurde dieser Begriff im 17. Jahrhundert von »Kaliber« abgeleitet, dieser stammt vom frz. »calibre« zu ital. »calibro« für »Form, Modell, Schusterleisten«, dieser aus dem altgr. »kalopódion« für »Schusterleisten«.

Aufsatz zuletzt bearbeitet am 09.06.2012
von
Wolfgang Beinert

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